Geschichtliches
admin 25. Januar 2008
Die Dudweiler Karnevalsgesellschaft „Grüne Nelke“ wurde am 1. Mai 1950 gegründet.
Derzeit gehören ihr etwa 400 Mitglieder an. Davon sind rund 130 aktiv. Und unter den Aktiven
finden sich wiederum zirka 40 Jugendliche. Der Jahresbeitrag für Erwachsene beläuft sich
auf 36, der für Familien auf 54 Euro.
Der Vorstand der Gesellschaft: Präsident ist Andreas Becker, dessen Stellvertreter
Wolfgang Brückner. Als Elferratspräsident fungiert Walter Wilhelm,
als Sitzungspräsident Achim Schmidt. Die Geschäfte führt Uwe Bonde.
Über die Finanzen herrscht Alfred Friemel. Das Amt des Schriftführers hat
Christine Herrmann inne.
Trotz des Verbots der Militärregierung schlossen sich 1946 die elf Gründer zusammen
und organisierten während der „fünften Jahreszeit“ Feiern. Die Karnevalisten der ersten Stunde
gründeten einen Theaterkreis und führten Stücke auf. Mit Kulissenschiebern, Dekorateuren
und Schauspielern, die alle dem Pfarrcäcilienchor Herrensohr angehörten, gründete
dessen Chorleiter Anfang 47 dann das Jugendquartett Herrensohr.
1949 stand endlich die erste offizielle Kappensitzung für den Kirchenchor auf dem Programm.
Ein Heroldskostüm führte dann zur Gründung eines eigenen Karnevalsvereins.
Das Jugenquartett wollte ein solches Kostüm kaufen, der Vorstand des Kirchenchors
wollte es nicht. Daraufhin wurde kurzerhand eine Generalversammlung vom Jugendquartett
einberufen und diese gründeten am 1. Mai 1950 die Große Dudweiler Karnevalsgesellschaft
„Grüne Nelke“. Der Name wurde um 3.33 Uhr beschlossen.

Der Verein wuchs und es entstanden Gesangsgruppen, Tanzgarden. Auch Mainzer
Prominenz feierte bei der „Grünen Nelke“ Erfolge: 1963/64 kam der „Bajazz von Mainz“
alias Willi Scheu. 1968 verabschiedete sich die „Grüne Nelke“ von Herrensohr und siedelte
nach Dudweiler über. Im Jahre 1975 kamen schließlich die „NELKENFUNKEN“ dazu.
Derzeit gehören 33 Männer der Truppe an. Sie sind z.B. die Wachen beim Empfang des
Ministerpräsidenten und am Rathaussturm beteiligt. Der Nachwuchs wird aus
den „Nelkenkadetten“ rekrutiert. Die Kleinsten treten bei den Nelkenmäusen auf.
Bis 16 Jahre tanzt man bei den „Federnelken“, die Älteren zeigen bei der „Tanzgarde“
ihr Können. Alle Büttenredner kommen aus den eigenen Reihen und entwerfen ihre
Vorträge selbst.Bei der „Grünen Nelke“ begann auch die Karriere vom„De äähn unn
de anner“. Die Gesangsgruppen „die Latzegallis“ und die „Nelkensingers“
sorgen immer für Stimmung.
Vollständiger Lebenslauf zum Download: lebenslauf.pdf
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